PEPPI

PEPPI

Fotoshootings? Wenn es nach Peppi ginge, könnte er gut und gerne darauf verzichten. Er ist kein Typ für große Posen – während andere vielleicht versuchen, sich von ihrer besten Seite zu zeigen, hat Peppi meist schon das nächste Abenteuer im Blick. Er findet den ganzen Wirbel um die Kamera einfach unnötig. Dabei sieht er mit seinem überwiegend weißen, flauschigen Babyfell und den markanten schwarzen Farbtupfern einfach unfassbar süß aus – wie ein kleiner, weicher Wirbelwind, der hier und da ein paar Kleckse Farbe abbekommen hat.

Hinter diesem niedlichen Äußeren steckt eine bewegende Geschichte. Peppi und seine acht Geschwister – Lönne, Leve, Dolly, Nancy, Baxter, Biber, Jakko und Bento – hatten einen denkbar schweren Start. Sie waren bereits auf dem Weg in ein rumänisches Shelter ohne Rückkehr. Ein Einwegticket in die Gefahr, doch das Schicksal meinte es gut mit ihnen! Peppi wurde rechtzeitig gerettet und zeigt nun auf seiner Pflegestelle in Bologa jeden Tag, was für ein feiner, sanftmütiger Kerl er ist.

Aktuell ist Peppi mit seinen 4 kg und ca. 30 cm noch ein zarter kleiner Knirps, aber wir vermuten, dass da noch einiges kommt! Er wird wohl mal ein stattlicher, mittelgroßer bis großer Rüde werden. Da optisch ein paar Hütehund-Gene mitgemischt haben könnten, bekommt man hier wahrscheinlich nicht nur einen bildhübschen, sondern auch einen richtig pfiffigen und lernwilligen Begleiter, der gerne mit seinen Menschen zusammenarbeitet.

Charakterlich ist Peppi ein absolutes Seelchen: Sanft, unfassbar lieb und sowohl mit anderen Hunden als auch mit Katzen total unkompliziert. Wer sich für Peppi entscheidet, bekommt die volle Packung Leben ins Haus! Die Welpenzeit ist zwar zuckersüß, bedeutet aber auch: Pipi-Pannen auf dem Teppich, schlaflose Nächte und die akute Gefahr für die Lieblingsschuhe. Peppi muss das ganze Hunde-Einmaleins erst noch lernen – von der Stubenreinheit bis hin zum Treppensteigen.

Ein ganz wichtiger Punkt ist das Alleinebleiben. Peppi ist aktuell nie wirklich allein; er hat seine Geschwister und das Trubel-Leben auf der Pflegestelle. In seinem neuen Zuhause muss er ganz kleinschrittig lernen, dass es nicht schlimm ist, wenn der Mensch mal kurz ohne ihn zum Briefkasten oder Einkaufen geht. Das braucht Zeit, viel Geduld und viele kleine Erfolgserlebnisse, damit er sich sicher fühlt.

Und wenn man denkt, das Gröbste ist geschafft, klopft die Pubertät an! Das ist die Phase, in der Peppi plötzlich so tun wird, als hätte er seinen Namen noch nie gehört und als wären Kommandos nur unverbindliche Vorschläge. Seine Hormone werden Purzelbäume schlagen und er wird seine Grenzen austesten. Aber keine Sorge: Mit Humor, Konsequenz und einer Extraportion Leckerlis wird aus dem kleinen Fleckenzwerg genau der loyale, sanftmütige Traumhund, den man in seinem Blick jetzt schon erahnen kann. Der Besuch einer Hundeschule wäre spätestens jetzt eine großartige Idee.

Auf seiner Pflegestelle kann er nicht ewig bleiben – Peppi braucht jetzt SEINE Menschen, denen er seine ganze Liebe schenken kann. Er reist gechipt, geimpft, entwurmt und entfloht, zusammen mit seinem EU-Heimtierausweis in sein neues Leben. Nach positiver Vorkontrolle kann er gegen eine Schutzgebühr von 500 Euro vermittelt werden. Aber auch eine Pflegestelle würde seine Chancen auf ein glückliches Hundeleben enorm erhöhen.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an Gritt! Du hast Peppi nicht nur seinen Namen geschenkt, sondern auch eine Identität und die Chance auf eine sichere Zukunft.

Stand: 20.01.2026