Der etwa 3 Jahre alte Kokoro ist ein Herzenskandidat der besonderen Art. Auf den ersten Blick fallen seine Größe und Präsenz auf. Doch sein warmer Blick verrät schnell das Wesentliche: Hinter der imposanten Erscheinung steckt ein Hund, der uns Menschen vor allem eines schenkt – Liebe pur! Dass diese Liebe bis ins kleinste Detail reicht, zeigt die süße, herzförmige Zeichnung seiner Nase.
Gefunden wurde Kokoro allein in einem fremden Garten. Woher er kommt und was er bisher erlebt hat, wissen wir nicht. Doch sein Leben war bestimmt nicht das, das er verdient hätte. Trotzdem ist er absolut offen und zugewandt. Nähe bedeutet dem freundlichen Rüden sehr viel – das wird bei jeder Begegnung deutlich, wenn er sich sanft anschmiegt oder voller Freude auf den Rücken rollt, um die Streicheleinheiten zu bekommen, die ihm wahrscheinlich so gefehlt haben.
Der arme Kokoro leidet, er will nicht eingesperrt sein. Beim verzweifelten Versuch, aus dem Zwinger zu kommen, hat er sich leider am Vorderbein verletzt. Er musste operiert werden, befindet sich aber auf dem Weg der Besserung und sollte, wenn alles gut verläuft, bald wieder beschwerdefrei sein.
Mischling Kokoro hat eine Schulterhöhe von rund 60 – 65 cm bei einem Gewicht von ca. 40 kg. Sein kurzes, weißes Fell, die markante Kopfform und sein athletischer Körperbau machen ihn optisch zu einem bemerkenswerten Vertreter seiner Rasse – dem Dogo Argentino.
Dogo Argentinos sind extrem treue Gefährten, die eine tiefe Bindung zu ihren Menschen aufbauen. Trotz ihres gutmütigen Wesens sind sie sich ihrer Kraft bewusst und besitzen einen ausgeprägten Schutzinstinkt, zeigen dabei jedoch keine Aggression. Aufgrund ihres Hangs zur Eigenständigkeit brauchen sie erfahrene „Rudelführer“, denen sie voll vertrauen können. Ihre Sportlichkeit und Intelligenz erfordern zudem viel Bewegung und mentale Beschäftigung.
In Deutschland gehört Kokoro zur sogenannten Rasseliste 2. Das bedeutet, dass seine Haltung in einigen Bundesländern bestimmten Auflagen wie z. B. dem Wesenstest unterliegt. Wer sich für ihn interessiert, sollte sich daher vorab über die Bestimmungen in seinem Wohnort informieren.
Kokoro steht noch am Anfang und hat einiges zu lernen: Grundkommandos, Stubenreinheit und den Alltag insgesamt. Mit Geduld, klarer Führung und idealerweise der Unterstützung einer qualifizierten Hundeschule wird er diese Aufgaben jedoch sicher gut meistern. Seine Verträglichkeit haben wir bisher mit zwei kleinen Hündinnen getestet – dabei zeigte er sich absolut sozial. Da der Dogo Argentino im Allgemeinen als eher dominant gilt, entscheidet bei ihm dennoch oft die Sympathie. Aufgrund seines angeborenen Jagdinstinkts vermitteln wir ihn nicht zu Katzen oder Kleintieren.
Nach einer positiven Vorkontrolle und einer Schutzgebühr in Höhe von 500 Euro reist Kokoro kastriert, gechipt, geimpft, entwurmt, entfloht und mit einem EU-Heimtierausweis. Aufgrund seiner kupierten Rute darf er nicht in die Schweiz einreisen.
Wer sucht die außergewöhnliche Freundschaft eines tollen Hundes? Auch jede Hilfe als Pflegestelle ist herzlich willkommen.
Vielen Dank, Annette W, dass du seine Namenspatenschaft übernommen hast.
Stand: 07.03.2026
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