BAKU

BAKU

Jungspund Baku wartet auf seinen Start ins Glück.

Manchmal beginnt ein neues Leben ganz leise – mit zaghaften Blicken, kleinen Schritten und der Hoffnung, dass irgendwo auf dieser Welt jemand wartet, der Geduld und ein großes Herz hat.

Unser Baku, etwa 11 Monate alt, steht genau an diesem Anfang. Ursprünglich stammt er aus dem Horror-Shelter in Suraia – einem Ort voller Krankheit, Leid und Angst, an dem viele Hunde ihr Leben verloren. Baku hatte Glück: Zusammen mit rund 30 anderen Leidensgenossen konnte er von dort gerettet werden. Doch selbst in Sicherheit, trägt er die Erinnerungen an diese schwere Zeit noch immer in sich.

Baku ist ein schüchterner, aber freundlicher Rüde, der gerade erst beginnt zu erkennen, dass Menschen ihm gut gesinnt sein können. Noch ist er nicht bereit für Streicheleinheiten, doch er beobachtet alles um sich herum aufmerksam. Neugierde und Interesse an uns Zweibeinern sind auf jeden Fall vorhanden. Ein vielversprechender Kandidat, um sich in einem ruhigen und einfühlsamen Umfeld Schritt für Schritt zu öffnen und schließlich seine liebenswerte Persönlichkeit zu zeigen.

Mit seinem tiefschwarzen Fell, den warmen braunen Augen und seinen charmanten Knickohren hat Baku ein Aussehen, das ihn sofort sympathisch macht. Welche Rassen in dem geschätzt ca. 55 cm großen Mischling stecken, lässt sich nicht sagen – vieles wäre möglich. Doch selbst wenn man nicht weiß, welche Gene ihn prägen, begeistern wird er sowieso – davon sind wir überzeugt.

Für Baku wünschen wir uns erfahrene Menschen, die ihn verstehen und ihm ganz ohne Erwartungen zeigen, wie schön es ist, Teil einer Familie zu sein. Er muss noch vieles lernen – das Leben in einem Haus, Stubenreinheit, Spaziergänge und natürlich den Umgang mit Nähe. Doch genau darin liegt auch ein ganz besonderes Abenteuer: Denn so dürfen seine Lieblingsmenschen miterleben, wie aus einem vorsichtigen Hund nach und nach der beste Freund fürs Leben wird.

Wir könnten uns vorstellen, dass Baku zu den eher sportlichen Hunden mit Köpfchen gehört – ein aktives Zuhause mit viel Beschäftigung würde also perfekt zu ihm passen. Gerade jetzt, zu Beginn seiner Pubertät, wäre auch der Besuch einer Hundeschule sinnvoll, um ihm zusätzliche Orientierung zu geben und sein Selbstbewusstsein zu stärken. Baku kommt gut mit Artgenossen zurecht. Ein souveräner Ersthund im Haushalt würde ihm den Start sicher erleichtern. Katzen kennt er nicht.

Nach einer positiven Vorkontrolle und der Übernahme einer Schutzgebühr in Höhe von 500 Euro reist Baku kastriert, gechipt, geimpft, entwurmt, entfloht und mit einem EU-Heimtierausweis.

Endlich ankommen dürfen – wer schenkt Baku diese Chance? Auch eine Pflegestelle kann helfen!

Vielen Dank, Melle S., dass du seine Namenspatenschaft übernommen hast.

Stand: 22.03.2026