FERDINAND

FERDINAND

Ferdinand ist ein kleiner Hundejunge, dem man aktuell noch ganz deutlich anmerkt, wie schwer der Start in sein Leben war und wie viel Schlimmes er schon erleben musste.  Gemeinsam mit seinen Brüdern Linux und Patschuli wurde er auf einem Hof geboren, auf dem man sich leider nicht verantwortungsvoll um die Tiere gekümmert hat. Die Kleinen mussten dort großen Hunger ertragen und haben bereits erfahren, dass Menschen nicht immer gut zu ihnen sind. Zum Glück konnten sie dieser Situation entkommen und sind nun im Shelter in Fantanele in Sicherheit.

Ferdinand zeigt sich momentan noch zurückhaltend, traurig und schüchtern. Man merkt ihm an, dass seine bisherigen Erfahrungen Spuren hinterlassen haben und er Menschen noch nicht vertrauen kann. Die Betreuer hier geben ihm nun die Zeit und Sicherheit, die er braucht, und zeigen ihm mit viel Geduld, dass es auch eine andere Seite des Menschen gibt.

Ferdinand braucht vermutlich etwas Zeit, bis er sich öffnet und Vertrauen fasst. Doch gerade bei solchen kleinen Seelen sind es oft die geduldigen, liebevollen Menschen, die irgendwann erleben dürfen, wie aus einem vorsichtigen Hund ein fröhlicher und anhänglicher Begleiter wird. Hinter seiner Schüchternheit steckt ein junger Hund, der erst noch lernen muss, dass Nähe schön sein kann und er nun sicher ist. 

Mit anderen Hunden ist Ferdinand verträglich. Das Zusammenleben mit Katzen wurde bisher nicht getestet. Ein souveräner Ersthund könnte ihm möglicherweise zusätzliche Orientierung und Sicherheit geben, ist aber keine Voraussetzung für seine Vermittlung. Ferdinand wird ausgewachsen vermutlich einmal mittelgroß werden.

Da Ferdinand erst etwa zweieinhalb Monate alt ist, beginnt sein eigentliches Leben gerade erst. Stubenreinheit, Leinenführigkeit, Alleinebleiben und die ersten Grundkommandos muss er noch lernen. Seine zukünftigen Menschen sollten deshalb viel Geduld mitbringen und ihn liebevoll und Schritt für Schritt an all die neuen Dinge heranführen.

Für Ferdinand wünschen wir uns Menschen, die verstehen, dass Vertrauen Zeit braucht. Menschen, die ihn nicht bedrängen, sondern ihm die Möglichkeit geben, in seinem eigenen Tempo anzukommen. Menschen, die sich über jeden kleinen Fortschritt freuen und ihm zeigen, dass sein Leben von nun an sicher und voller schöner Erfahrungen sein darf. 

Ferdinand kann Ende Oktober ausreisen und ist bei seiner Vermittlung gechippt, geimpft, entfloht und entwurmt und bringt seinen EU Heimtierausweis mit. Er wird nach positiver Vorkontrolle gegen eine Schutzgebühr in sein neues Zuhause vermittelt. Aber auch eine liebevolle Pflegestelle würde ihm auf den nächsten Schritten in Richtung Leben sehr helfen.

Wer möchte Ferdinand zeigen, wie schön ein Hundeleben sein kann? Der kleine Hundejunge wartet in Fantanele auf seine Chance – auf Menschen, bei denen er endlich Vertrauen fassen, ankommen und einfach ein geliebter Hund sein darf. 

Vielen Dank Sabine W., dass du Ferdinand seinen Namen geschenkt hast.

Stand: 18.09.2026

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