ARIZONA – reserviert

ARIZONA – reserviert

Unsere Arizona wurde ausgesetzt am Straßenrand gefunden. Man suchte vor Ort nach einem Besitzer. Nur eine Person meldete sich – sie hatte Arizona wohl auch versucht einzufangen und beschrieb sie als äußerst aggressiv. Unsere Helfer allerdings stellten genau das Gegenteil fest: Arizona war alles andere als aggressiv. Sie hatte einfach nur schrecklichen Hunger. Noch nie haben sie einen Hund gefunden, der mit einem solchen Appetit nach seiner Rettung gefressen hat. Damit Arizona nicht obdachlos bleibt, wurde sie in unser privates Shelter nach Zalau gebracht. Von hier aus nun sucht sie ihr eigenes Zuhause.

Arizona zeigt sich anfangs als zurückhaltend und schüchtern. Es ist offensichtlich, dass sie nicht weiß was Liebe ist. Aber sie genießt es gestreichelt zu werden und nimmt Leckerlis dankend an. In neuen Situationen ist sie noch unsicher und wird Zeit brauchen, sich an ein neues Leben zu gewöhnen. Schließlich ist alles noch neu für sie und sie kennt es nicht. Aber Geduld, Liebe und Fürsorge werden die richtigen Begleiter sein um Arizona den Weg in ein behütetes Hundeleben zu ebnen.

Mit ihren Artgenossen versteht sich die hübsche Hündin gut. Optisch ist sie mehr als nur eine Augenweide. Ihre hübsche Gesichtsmaske, ihre weiches Fell und ihr treuer Blick gehen durch Mark und Bein. Wir gehen davon aus, dass sie mal groß werden wird. Sie ist aktuell etwa 6 Monate alt. Außerdem gehen wir davon aus, dass sie eine Herdenschutzhund-Mischling ist und entsprechende Eigenschaften zeigen wird, wenn sie die Pubertät hinter sich gebracht hat und sich eingelebt hat. Daher wünschen wir uns für sie ein ländliches Zuhause, ohne viele wechselnde Bezugspersonen und mit den optimalen Bedingungen.

Arizona sucht Menschen, die erstmal nichts von ihr erwarten und ihr zeigen, wie ein normales Hundeleben funktioniert. Sie ist noch ein Baby und muss noch viel lernen. Das ein oder andere Malheur sollte man ihr nicht übel nehmen und Arizona stets mit einem positiv verstärkenden Erziehungsstil begleiten. Sie freut sich schon auf ihr neues Leben mit schönen Spaziergängen in der Natur, vielen Schmusestunden und auch auf einen Besuch in der Welpenschule.

Im ersten Lebensjahr sollten Welpen so wenig wie möglich alleine sein. Außerdem steht die eher anstrengende Pubertätszeit bevor. Das Hormonchaos stellt das Leben der kleinen Racker auf den Kopf. Sie “vergessen” oft alles, was sie bisher gelernt haben und die Ohren schalten auf Durchzug. Daher ist es in dieser Phase besonders wichtig, konsequent – aber liebevoll – zu erziehen. Und es gibt auch eine gute Nachricht: Auch diese Phase geht vorüber!

Arizona ist gechipt, geimpft, entwurmt und entfloht. Sie bringt ihren EU-Heimtierausweis mit und kann nach positiver Vorkontrolle und gegen eine Schutzgebühr von 500 Euro in ihr neues Leben reisen.

Wer verliebt sich in diese hübsche Maus und schenkt ihr ein behütetes Zuhause?

Vielen Dank Silvie S.! Du hast Arizona ihren schönen Namen geschenkt!

Stand: 14.05.2024