CASPAR

CASPAR

Caspar hat sein Zuhause gefunden!

Seine Geschichte:

Es gibt Augenblicke, in denen die Welt für einen Moment stillsteht. Wenn man in die Augen des kleinen Caspar blickt, ist das so ein Moment. Trotz seines jungen Alters liegt in seinem Blick eine Tiefe und eine stille Weisheit, die einen tief im Inneren berührt. Caspars Geschichte beginnt an einem dunklen Ort, gezeichnet von menschlicher Grausamkeit: Mit einer schweren Schnittwunde am Hals und einem gewaltsam gekürzten Schwänzchen wurde er einfach vor Raul’s Tierklinik entsorgt. Doch wer glaubt, dass dieser kleine Kämpfer aufgegeben hat, der irrt sich. Caspar hat beschlossen, zu leben – und er ist bereit, wieder zu vertrauen.

Aktuell wiegt der kleine Mann etwa 4 kg und wird vermutlich einmal eine angenehme mittlere Größe erreichen. In seinem Wesen ist Caspar eher der leise Typ. Er ist anfangs schüchtern und beobachtet die Welt mit einer vorsichtigen Neugier. Man merkt ihm an, dass die Wärme einer streichelnden Hand für ihn eine völlig neue Erfahrung ist. Er lernt gerade erst, dass Berührungen nicht wehtun müssen, sondern Geborgenheit bedeuten können. Er ist dabei keineswegs hoffnungslos unsicher; er braucht lediglich Menschen, die ihm in seinem eigenen Tempo die Hand reichen. Mit seinen Artgenossen versteht er sich wunderbar und findet in ihnen Sicherheit, deshalb wäre auch ein souveräner Ersthund an seiner Seite eine gute Option. Ob Caspar sich mit Katzen versteht, wissen wir nicht.

Da Caspar noch ein junger Hund ist, steht ihm – und seinen zukünftigen Menschen – das große Abenteuer der Welpen- und Pubertätszeit noch bevor. Das bedeutet: Neben Kuschelstunden wird es auch bunt, laut und manchmal etwas chaotisch! In der Welpenzeit möchte er die Welt mit allen Sinnen entdecken, das Hunde-Einmaleins lernen und verstehen, dass Schuhe nicht zum Kauen da sind. Wenn dann die Pubertät anklopft, wird Caspar – wie jeder Teenager – vielleicht mal seine Ohren „auf Durchzug“ schalten oder bereits Gelerntes kurzzeitig vergessen. Das ist die Phase, in der aus dem schüchternen kleinen Jungen ein charakterstarker Hund wird. Hier ist eine konsequente, aber stets liebevolle Führung gefragt, die ihm zeigt, dass er sich immer auf seine Menschen verlassen kann. Spätestens jetzt wäre auch der Besuch einer Hundeschule eine gute Idee.

Caspar sucht ein Zuhause, in dem man seine Narben (die sichtbaren und die unsichtbaren) als Teil seiner einzigartigen Geschichte akzeptiert. Er braucht Menschen, die die Geduld haben, mit ihm durch die Flegeljahre zu gehen und die gleichzeitig die Sanftheit besitzen, sein zartes Herz zu schützen.

Caspar reist gechipt, geimpft, entwurmt und entfloht in seine Familie. Auch seinen EU-Heimtierausweis hat er im Gepäck. Nach positiver Vorkontrolle kann er gegen eine Schutzgebühr von 500 Euro vermittelt werden. Aber auch eine Pflegestelle wäre ein guter Anfang.

Aufgrund seiner gekürzten Rute darf Caspar aber leider nicht in die Schweiz vermittelt werden.

Vielen Dank, Claudia und Jörg B.! Mit Eurer Namenspatenschaft habt ihr Caspar eine Identität geschenkt, mit der er in eine glückliche Zukunft starten kann.

Stand: 16.12.2025

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden