Coyoti ist ein unsicherer und körperlich beeinträchtigter, junger Rüde und auf der Suche nach einer neuen Chance, denn bisher hatte er noch nicht viel Glück im Leben. Bist du vielleicht der Mensch, der sich in Coyotis verunsicherten Blick verliebt und ihn in ein artgerechtes neues Zuhause holen möchte?
Wie so viele rumänische Hunde kam Coyoti ohne Geschichte zu uns ins Shelter. Er wurde von den Hundefängern verlassen aufgegriffen. Wo er herkam und was er schon erlebt hatte, wissen wir leider nicht. Aber es scheint nicht viel Gutes gewesen zu sein.
Das harte Leben auf der Straße hat seine Zeichen an Coyoti hinterlassen. Seine Vorderbeine sind verformt. Der Tierarzt führt das ursächlich auf eine Rachitis zurück, eine unzureichende Mineralisierung der Knochen aufgrund von Mangelernährung, weitere Untersuchungen durch den Tierarzt stehen noch aus.
Aber auch psychisch leidet Coyoti unter den Folgen seines harten Streunerlebens. Er scheint uns Menschen momentan nicht vertrauen zu können. Coyoti bellt die Menschen an, die in seine Nähe kommen, wahrscheinlich hat er bisher keine guten Erfahrungen gemacht. Mit anderen Hunden wurde er noch nicht getestet worden.
Nun sitzt Coyoti im überfüllten Public Shelter in Baia Mare, ist einer unter Hunderten von herrenlosen Hunden und kommt mit dieser Situation nicht gut klar. Der Lärm, die Enge und die vielen anderen Hunde überfordern ihn noch mehr. Gerade für einen unsicheren und gesundheitlich beeinträchtigten Hund ist das Shelter ein schlechter und gefährlicher Ort. Deshalb suchen wir nach besonders liebevollen und zuversichtlichen Menschen, die ihm eine neue Chance geben und um sein Vertrauen kämpfen wollen.
Coyoti ist ein mittelgroßer Hund. Er hat kurzes, rehbraunes Fell, kleine dreieckige Öhrchen und wunderschöne, hellbraune Augen. Coyoti ist etwa vier Jahre alt und hat noch fast sein ganzes Leben vor sich. Wir hoffen für ihn, dass seine nächsten Jahre viel besser werden als die Vergangenen. Aufgrund seines Aussehens können wir Staffordshire Bullterrier-Gene nicht ausschließen, er darf somit nicht nach Deutschland reisen. Daher suchen wir ein Zuhause in Österreich, der Schweiz (nicht in allen Kantonen erlaubt) oder in einem anderen Land, in dem Hunde dieser Rasse „Hund sein dürfen“ und wie Hunde jeder anderen Rasse und nicht als „Listenhunde“ behandelt werden.
Es ist davon auszugehen, dass Coyoti das Leben im Haus noch nicht kennt. Leinenführigkeit und Stubenreinheit sind ihm sicher genauso unbekannt wie die Verhaltensregeln für einen ordentlichen Haushund. Nach der Eingewöhnungszeit würden wir deshalb den Besuch einer positiv arbeitenden Hundeschule empfehlen. Gemeinsame Erlebnisse und regelmäßiges Training werden Coyoti die Umstellung auf sein neues Leben hoffentlich erleichtern und ihm helfen, neues Vertrauen aufzubauen und sich seinen neuen Menschen anzuschließen.
Wir wünschen uns für Coyoti geduldige und hundeerfahrene Adoptant:innen, die ihm genügend Zeit lassen, ganz in seinem Tempo im neuen Zuhause anzukommen, und sich mit seiner körperlichen Beeinträchtigung auseinandersetzten möchten. Sicherlich wird es auch Zeit brauchen, den Weg zu seiner enttäuschten Seele zu finden, aber wir hoffen sehr, dass es möglich ist, sein Vertrauen zu gewinnen und ihm ein gutes Leben zu schenken.
Coyoti reist kastriert, gechipt, geimpft, entwurmt und entfloht mit einem EU-Heimtierausweis in sein neues Zuhause. Er wird nach einer positiven Vorkontrolle und gegen eine Schutzgebühr von 500 Euro vermittelt. Auch über eine liebevolle und erfahrene Pflegestelle für Coyoti würden wir uns sehr freuen.
Wir bedanken uns herzlich bei Birgit Z., die Coyoti seinen Namen geschenkt und ihm damit eine eigene Identität gegeben hat.
Stand: 03.01.2026




