FIDIBUS

FIDIBUS

Fidibus gehört zu den Hunden, die einen aufmerksam durch die Gitterstäbe beobachten. Sein Blick ist wachsam, doch wenn man genauer hinsieht, erkennt man die tiefe Traurigkeit, die sich dahinter verbirgt.

Seine Geschichte im Shelter begann damit, dass er von einem Hundefänger eingefangen und in das öffentliche Tierheim von Baia Mare gebracht wurde. Seit über vier Jahren lebt Fidibus nun dort – eingesperrt in einem kleinen Zwinger, ohne Freilauf und ohne regelmäßigen Kontakt zu Menschen. Sein Alltag ist eintönig und still. Das Highlight des Tages ist die einmalige Fütterung. Ansonsten vergeht die Zeit hinter Gittern, während er darauf wartet, endlich gesehen zu werden.

Was Fidibus vor seiner Zeit im Shelter erlebt hat, wissen wir nicht. Doch vieles deutet darauf hin, dass sein Leben bisher nicht von guten Erfahrungen mit Menschen geprägt war. Entsprechend skeptisch begegnet er uns Zweibeinern. Anfassen lässt er sich derzeit noch nicht und zeigt deutlich, dass er Abstand braucht. Das macht ihn jedoch keineswegs zu einem schwierigen oder bösen Hund – vielmehr hat er einfach nie gelernt, Menschen zu vertrauen. Trotz seiner Unsicherheit nimmt er vorsichtig Leckerlis aus der Hand, ein kleines Zeichen dafür, dass irgendwo in ihm noch Hoffnung und Neugier stecken.

Fidibus wird heute auf etwa neun Jahre geschätzt und hat eine Schulterhöhe von ungefähr 55 cm. Mit seinen aufmerksamen Stehohren und den hellen Augen fällt er sofort auf. Er ist ein wunderschöner Rüde mit einer besonderen Ausstrahlung. Mit den anderen Hunden im Shelter kommt er gut zurecht.

Für Fidibus suchen wir erfahrene Hundefreunde, die wissen, dass Vertrauen Zeit braucht. Menschen, die ihn so annehmen, wie er ist, und die Geduld haben, ihn in seinem eigenen Tempo ankommen zu lassen. Wahrscheinlich hat Fidibus noch nie in einem Zuhause gelebt und kennt weder Alltagsgeräusche noch Regeln des Zusammenlebens. Dinge wie Stubenreinheit, Leinenführigkeit oder das Leben im Haus werden für ihn völlig neu sein. Umso wichtiger ist es, ihm mit Ruhe, Geduld und Verständnis zu begegnen und kleine Fortschritte wertzuschätzen.

Nach einer behutsamen Eingewöhnungszeit kann auch der Besuch einer positiv arbeitenden Hundeschule sinnvoll sein. Dort hätte Fidibus die Möglichkeit, gemeinsam mit seinen Menschen das Hunde-ABC zu lernen und positive Erfahrungen zu sammeln. Auch eine erfahrene Pflegestelle könnte Fidibus sehr helfen, die ersten Schritte in ein anderes Leben zu machen und langsam Vertrauen zu fassen.

Fidibus wartet nun schon so lange. Wir hoffen sehr, dass irgendwo Menschen sind, die ihm endlich zeigen, dass das Leben mehr bereithält als Gitterstäbe und Einsamkeit.

Fidibus reist kastriert, gechipt, geimpft, entwurmt und entfloht. Er bringt seinen EU-Heimtierausweis mit und kann nach positiver Vorkontrolle und gegen eine verminderte Schutzgebühr von 325 Euro zu seiner Familie reisen.

Schenkst du dem hübschen Fidibus endlich sein Zuhause?

Vielen Dank! Ali H.! Dank dir hat Fidibus einen tollen Namen und somit eine Chance seine Familie zu finden.

Stand: 10.03.2026

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