In der nordischen Mythologie steht der Name Freya für die „Herrin“ und die „Göttin der Liebe und Schönheit“. Wenn man die sanfte Hündin betrachtet, die verlassen an einem Waldrand in Fantanele gefunden wurde, versteht man sofort, warum sie diesen Namen trägt. Mit ihrem glänzenden, fast schwarzen Fell, das an edle, dunkle Bitterschokolade erinnert, ist sie eine wahre Schönheit – doch ihre wahre Stärke bewies sie als „Herrin“ über das Schicksal ihres kleinen Welpen Elmas, den sie ganz allein im Wald beschützte und durchbrachte.
Auch ihr rechtes Auge erzählt die Geschichte einer schweren Vergangenheit. Eine Verletzung, die nicht reparabel ist. Das Auge wird entfernt werden müssen.
Trotz dieser inneren Stärke ist Freyas Seele nach der Zeit der Entbehrung noch sehr zerbrechlich. Mit ihren 3,5 Jahren und einer Größe von etwa 48 cm ist sie eine eher stille Beobachterin. Sie ist schüchtern und zurückgezogen, fast so, als könne sie noch nicht ganz glauben, dass die Gefahr nun vorbei ist. Wir wissen nicht, ob sie jemals ein Zuhause hatte; vermutlich muss sie die alltäglichen Dinge des Lebens – das Gefühl eines Teppichs unter den Pfoten, die Stubenreinheit oder das Gehen an der Leine – erst noch ganz in Ruhe kennenlernen.
Freya braucht erfahrene Menschen, die ihrer Bedeutung als „Edle“ gerecht werden: Menschen mit einem großen Herzen, die ihr die Zeit und den Raum geben, den sie braucht, um Vertrauen zu fassen.
Im Umgang mit anderen Hunden zeigt sie sich sehr sozial und verträglich, weshalb ihr ein souveräner Ersthund im neuen Zuhause sicher helfen würde, ihre Ängste zu überwinden. Ob Freya sich auch mit Katzen versteht, wissen wir nicht.
Wer schenkt dieser besonderen Hündin, die für ihren Welpen alles gegeben hat, nun ein eigenes Reich? Freya wartet darauf, die Rolle der einsamen Waldhüterin gegen die einer geliebten Familienhündin einzutauschen und endlich die Geborgenheit zu finden, die sie so sehr verdient hat.
Ihr neues Zuhause sollte ihr ein ruhiges Umfeld bieten, ohne viel Trubel. Kinder sollten schon älter sein und ihr am Anfang genügend Freiraum bieten, auch wenn sie sie noch so gerne knuddeln würden.
Freya reist kastriert, gechipt, geimpft, entwurmt und entfloht in ihr neues Zuhause. Auch ihren EU-Heimtierausweis hat sie im Gepäck. Nach positiver Vorkontrolle kann sie gegen eine Schutzgebühr von 500 Euro vermittelt werden. Aber auch eine Pflegestelle wäre ein erster Schritt in eine glückliche Zukunft.
Vielen Dank Lara! Du hast Freya einen sehr schönen Namen geschenkt und damit auch eine Identität.
Stand: 10.01.2026







