LAKOTA

LAKOTA

Lakota stammt aus einem Wurf, den niemand haben wollte. Seine Mutter heißt Lykke, seine Geschwister sind Tash, Greta, Silas, Fietje und Kimba. Der Großteil der Geschwister ist inzwischen entweder ausgereist oder hat zumindest eine feste Zusage in Aussicht. Lakota jedoch ist noch zurückgeblieben – und genau das soll nicht seine Zukunft sein. Er soll nicht alleine im Shelter zurückbleiben, während alle anderen den Schritt ins Leben schaffen.

Lakota ist kein kleines Hundebaby mehr, sondern inzwischen ein etwa 10 Monate alter Teenager, der sich mitten in seiner wichtigen Entwicklungsphase befindet. Aktuell hat er eine Schulterhöhe von ca. 55 cm. Ein bisschen wird er wahrscheinlich noch wachsen.

Anfangs zeigt sich Lakota neuen Menschen gegenüber noch ein wenig schüchtern. Er beobachtet, bleibt kurz auf Abstand und braucht einen Moment, um sich zu orientieren. Doch mit Ruhe und freundlicher Ansprache taut er schnell auf, wird neugierig und sucht dann auch Nähe. Hat er Vertrauen gefasst, zeigt er sich anhänglich, sanft und sehr liebenswert.

Wie selbstverständlich kennt Lakota bislang kein Leben im Haus. Stubenreinheit, Leinenführigkeit und Alltagsroutinen muss er erst lernen. Als junger Hund in der Übergangsphase zur Pubertät wird er Regeln hinterfragen, Grenzen testen und sicher auch Blödsinn im Kopf haben. Mit Geduld, liebevoller Konsequenz und klarer Führung wird er sich jedoch gut entwickeln können. Eine positiv arbeitende Hundeschule kann dabei helfen, ihm Sicherheit zu geben und die Bindung zu seinen Menschen zu stärken.

Aufgrund seiner Herkunft gehen wir davon aus, dass Lakota Anteile eines Hütehund-Mixes in sich trägt. Entsprechend wünschen wir uns Menschen, die Freude an gemeinsamer Beschäftigung haben, sich mit rassetypischen Eigenschaften auseinandersetzen und ihm sowohl geistige als auch körperliche Auslastung bieten. Ein eher ländliches Umfeld wäre für ihn ideal.

Lakota soll nicht im Shelter groß werden. Gerade jetzt, in diesem sensiblen Alter, braucht er Nähe, Verständnis und feste Bezugspersonen, die ihn durchs Erwachsenwerden begleiten. Er hat es mehr als verdient, seine Jugend nicht hinter Gittern zu verbringen, sondern behütet aufzuwachsen und das Leben kennenzulernen.

Lakota kann kastriert, gechipt, geimpft, entwurmt und entfloht mit EU‑Heimtierausweis in sein neues Zuhause reisen. Auch über eine Pflegestelle würden wir uns sehr freuen, da sie Lakota helfen würde, den ersten Schritt raus aus dem Shelter und hinein in ein normales Hundeleben zu machen.

Ein herzliches Dankeschön geht an Melle S., die Lakota ihren Namen und damit eine eigene Identität geschenkt hat.
Ein großer Dank gilt außerdem Antonia B., die Lakota mit einer monatlichen Patenschaft unterstützt.

Stand: 28.08.2026