Mojito, der sich zu einem wunderschönen Rüden entwickelt hat, lehrt Hundeliebhaber sowie Tierschützer einmal mehr, dass die Adoption eines rumänischen Streuners ganz besondere Herausforderungen mit sich bringt. Das liegt manchmal an den traumatischen bzw. prekären Erfahrungen dieser Tiere in der Vergangenheit, es kommt jedoch auch vor, dass die Chemie zwischen den Adoptanten und ihren Vierbeinern nicht stimmt, obwohl beide Seiten alles geben. Unser Unglücksrabe Mojito hat sich so sehr bemüht, ein Musterschüler zu sein, doch sein ausgeprägtes territoriales Verhalten sowie das energische Verteidigen von Ressourcen fordern einen Neuanfang. Mojito muss auszuziehen und auf eine so sehr verdiente zweite Chance hoffen.
Der mit seinen zweieinhalb Jahren noch sehr junge Mojito ist ein echtes Power-Paket. Er benötigt konsequente, aber empathische Führung und feste Strukturen. Mojito weist nicht nur ein starkes Territorialverhalten auf, was zu Misstrauen gegenüber fremden Menschen führen kann, sondern will Dinge, die er als seinen Besitz betrachtet, unter allen Umständen verteidigen. Dabei kann es sich um Futter, aber auch alltägliche Gegenstände handeln. Der Grund für sein Verhalten schlummert vermutlich in seinen Genen. Wir gehen davon aus, dass Mojito Karst-Schäferhund-Anlagen in sich trägt. Diese Rasse ist sowohl für ihren starken Charakter als auch einen ausgeprägten Mut bekannt. Zudem sind Karst-Schäferhunde sehr treu und recht lebhaft. Als Wachhunde sind sie unbestechlich und daher voller Eifer dabei, das heimatliche Territorium zu bewachen.
Mojito braucht daher für eine erfolgreiche 2. Chance, die ihm, aber auch seinem Lebensmensch vollends gerecht wird, ein mental starkes Herrchen oder Frauchen mit fundierter Hundeerfahrung und einer natürlichen, ausgeglichenen Autorität, damit nicht Mojito die Rolle des Rudelführers übernimmt. Beachtet werden sollte auch, dass ein Garten für Mojito primär eine zu bewachende Zone ist, die er verteidigen möchte. Er wird daher Besucher oder Postboten rassetypisch lautstark melden, was vorab mit der Nachbarschaft besprochen werden sollte. Wer mit Mojito spielen oder toben möchte, muss bedenken, dass er kein unermüdlicher Apportier- oder Trick-Hund ist, sondern gemeinsame Spaziergänge, Suchspiele oder einfaches Beisammensein schätzt. Auch das Plantschen im Wasser macht ihm große Freude. Ruhephasen sind Mojito sehr wichtig. Gerade während dieser relevanten Pausen kann er lautes Herumtoben oder Trubel um sich herum als Bedrohung empfinden. Wir suchen daher ein passendes Zuhause ohne Kinder oder Jugendliche. Katzen hingegen können gerne in seinem zu Hause auf ihn warten.
Mojito kennt und beherrscht die wichtigen Kommandos, mag das Autofahren und kann ganz entspannt bis zu 4 Stunden allein zu Hause bleiben.
Hast du gewusst, dass Mojito unter anderem „kleiner Zauber“ bedeutet? Wir sagen daher voller Zuversicht: „Und jedem (Neu)Anfang wohnt ein Zauber inne“.
Unser temperamentvolles Kraftpaket wartet voller Hoffnung darauf, endlich beweisen zu können, welche Magie in ihm steckt. Er ist gechipt, geimpft, entwurmt und entfloht. Nach positiver Vorkontrolle und gegen eine Schutzgebühr ist Mojito bereit, dich in seinen Bann zu ziehen. Er bringt auch einen EU-Heimtierausweis mit.
Vielen Dank Uli! Du hast Mojito seine Identität geschenkt!
Stand: 13.10.2026
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