Nero ist etwa 5 Jahre alt – und hat damit leider fast sein gesamtes Leben im Shelter verbracht. Seit knapp fünf Jahren sitzt er nun allein in seinem Zwinger und wartet darauf, endlich gesehen zu werden. Zeit, die ihm bisher niemand schenken konnte: Im Alltag mit rund 70 Hunden fehlt schlicht die Möglichkeit, mit ihm zu arbeiten und ihm zu zeigen, dass Menschen auch etwas Gutes bedeuten können.
Seine Geschichte ist keine einfache. Neros Verhalten lässt darauf schließen, dass er in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht hat. Fremden Menschen begegnet er zunächst laut bellend und abweisend – ein Schutzmechanismus, der ihm vermutlich über Jahre hinweg Sicherheit gegeben hat. Auch gegenüber seinen Artgenossen zeigt er dieses Verhalten.
Doch schaut man genauer hin, erkennt man schnell: Nero ist kein hoffnungsloser Fall. Wenn unser deutsches Team vor Ort ist und sich Zeit für ihn nimmt, zeigt sich eine ganz andere Seite. Mit ein wenig Geduld – und ein paar Leckerlis – wird aus dem unsicheren, abwehrenden Rüden plötzlich ein neugieriger Hund, der schwanzwedelnd am Gitter steht und sich über jede Form von Abwechslung in seinem tristen Alltag freut. Mit der Zeit nimmt er sogar vorsichtig durch das Gitter Leckerlis aus der Hand – ein kleiner, aber bedeutender Schritt in Richtung Vertrauen.
Mit einer Schulterhöhe von ca. 55–60 cm ist Nero ein stattlicher Rüde mit vermutlich Schäferhund-Anteilen. Hinter seiner imposanten Erscheinung steckt jedoch eine sensible Seele, die bisher kaum die Chance hatte, positive Erfahrungen zu sammeln. Gerade Hunde dieses Typs sind oft besonders loyal, wenn sie einmal Vertrauen gefasst haben – benötigen dafür jedoch eine klare, konsequente und zugleich einfühlsame Führung.
Für Nero suchen wir daher ein sehr erfahrenes, geduldiges Zuhause bei Menschen, die bereit sind, ihn so anzunehmen, wie er ist, und ihn in seinem Tempo ankommen zu lassen. Eine ruhige, ländliche Umgebung sowie ein sicher eingezäunter Garten wären ideal, damit er sich ohne Druck bewegen und erste Sicherheit gewinnen kann. Der Kontakt zu fremden Menschen und auch zu Artgenossen sollte zunächst nicht im Vordergrund stehen – hier braucht Nero Zeit und ein behutsames Training.
Nero kennt das Leben im Haus noch nicht und muss alles Schritt für Schritt lernen. Doch wir sind überzeugt: Mit den richtigen Menschen an seiner Seite kann er lernen, Vertrauen zu fassen und die Welt neu zu entdecken.
Nero ist kein einfacher Hund – aber einer, der eine Chance mehr als verdient hat. Wer ihm diese Chance gibt, wird nicht nur einen Hund aufnehmen, sondern einem vergessenen Leben eine neue Bedeutung schenken.
Nach einer positiven Vorkontrolle kann Nero kastriert, geimpft, gechipt, entwurmt und entfloht gegen eine Schutzgebühr von 500 Euro in sein neues Zuhause reisen. Auch eine erfahrene Pflegestelle wäre ein erster wichtiger Schritt, damit Nero die Schrecken seiner Vergangenheit endlich hinter sich lassen kann.
Gibst du Nero die Chance auf ein besseres Leben?
Vielen Dank Ursula D.! Du hast Nero seinen schönen Namen geschenkt!
Stand: 22.03.2026
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