Ombra lebt aktuell bei unserer Tierschützerin Diana in Bistrița. Ihre Geschichte zeigt leider einmal mehr, wie grausam das Leben für Straßenhunde in Rumänien oft ist.
Sie wurde in einem Dorf ausgesetzt und brachte dort auch ihre Welpen zur Welt. Eine Frau machte schließlich auf ihre Situation aufmerksam. Während die Welpen gesichert werden konnten, ließ Ombra sich zunächst nicht einfangen. Zu groß war ihre Angst vor Menschen. Im Dorf wurden Steine nach ihr geworfen und sie musste lernen, dass Menschen oft Gefahr bedeuten. Erst nach langer Zeit gelang es schließlich, sie mit Hilfe einer Narkose in Sicherheit zu bringen.
Heute zeigt sich Ombra als eher zurückhaltende und vorsichtige Hündin. Neue Menschen und Situationen verunsichern sie zunächst und sie braucht Zeit, um Vertrauen aufzubauen. Gleichzeitig merkt man aber auch ihre Neugier. Sie möchte eigentlich gerne verstehen, ob man es gut mit ihr meint. Gibt man ihr die Zeit, die sie braucht, beginnt sie langsam Nähe zuzulassen und lässt sich inzwischen auch streicheln.
Ombra ist kein Hund, der fremden Menschen sofort in die Arme läuft. Sie gehört zu den leisen Hunden, die kleine Schritte machen und dabei Menschen brauchen, die Geduld mitbringen und nichts von ihr erwarten. Vertrauen muss bei ihr wachsen dürfen.
Mit anderen Hunden zeigt sich Ombra verträglich und orientiert sich vermutlich auch an ihnen. Katzen wurden bisher noch nicht getestet.
Mit ihren etwa sechs Jahren befindet sich Ombra längst nicht mehr im wilden Junghundealter. Sie sucht kein lautes, hektisches Leben voller Action, sondern eher Menschen, die ihr Ruhe, Sicherheit und feste Strukturen geben. Gleichzeitig sollte man aber nicht vergessen, dass Ombra trotz ihres Alters vermutlich noch nie ein richtiges Zuhause kennenlernen durfte. Viele alltägliche Dinge könnten für sie vollkommen neu sein.
Stubenreinheit, Spaziergänge an der Leine, Alltagsgeräusche, Besuch im Haus oder feste Routinen müssen vermutlich erst Schritt für Schritt aufgebaut werden. Ein Umzug bedeutet für sie zunächst Stress und Unsicherheit. Ihre zukünftigen Menschen sollten daher bereit sein, ihr die Zeit zu geben, die sie braucht, ohne Druck oder Erwartungen. Gerade sensible Hunde wie Ombra profitieren von Ruhe, klaren Strukturen und verständnisvoller Begleitung.
Der Besuch einer positiv arbeitenden Hundeschule oder die Unterstützung durch einen erfahrenen Trainer kann dabei eine hilfreiche Unterstützung sein und helfen, gemeinsam Vertrauen aufzubauen.
Für Ombra wünschen wir uns ein ruhiges Zuhause bei geduldigen und verständnisvollen Menschen, die Freude daran haben, einem vorsichtigen Hund Schritt für Schritt die schönen Seiten des Lebens zu zeigen.
Ombra reist kastrert, gechipt, geimpft, kastriert, entwurmt und entfloht mit ihrem EU-Heimtierausweis in ihr neues Zuhause. Nach positiver Vorkontrolle kann sie gegen eine Schutzgebühr vermittelt werden. Auch über eine Pflegestelle als Sprungbrett würde sich Ombra sehr freuen!
Wer schenkt dieser sensiblen Hündin endlich die Sicherheit, die sie in ihrem Leben bisher nie hatte?
Vielen Dank an Katrin! Du hast Ombra ihren Namen geschenkt!
Stand: 24.05.2026













