PICO

PICO

Pico ist trotz seiner Vergangenheit als Operationsteilnehmer ein kleiner Gipfelstürmer. Er hat Temperament und will hoch hinaus. Der tolle Kerl steckt gerade mitten in der Pubertät, was ihn manchmal etwas herausfordernd, aber auch besonders spannend macht. Diese Phase geht jedoch hundertprozentig vorbei. Wer sie gemeinsam mit ihm in Eintracht meistert, darf sich anschließend zu den nervenstarken, teenagererprobten Hundehelden zählen.

Pico hat ein riesengroßes Herz. Er liebt alle Menschen und freut sich riesig, wenn er – was leider viel zu selten passiert – aus seinem Zwinger geholt wird und ein wenig Quality Time mit den rumänischen Tierschützern vor Ort genießen darf. In diesen Momenten zeigt sich, was in ihm steckt: ein charakterstarker Quatschkopf mit viel Lebensenergie und ganz viel Liebe. Am liebsten würde er den ganzen Tag Küsschen verteilen. Und ganz ehrlich: Pico hat die süßesten Ohren im ganzen Shelter. Sie wackeln neugierig, wenn er etwas Neues entdeckt, und machen ihn zu einem echten Herzensbrecher.

Dabei wurde er als kleiner Welpe erbärmlich von Menschen im Stich gelassen. Er wurde von einem Auto angefahren und lag zwei Tage lang verletzt vor einem Haus – niemand half ihm. Zum Glück wurde er rechtzeitig von Tierschützern gefunden, operiert und liebevoll gepflegt. Pico hatte einen Bruch im Hinterlauf, erhielt eine Fixierung ins Bein und erholt sich nun hervorragend. Er ist wieder voll einsatztauglich, mobil und bereit für ein aktives Leben voller Abenteuer.

Pico leidet sehr im Shelter. Er ist körperlich unausgelastet, geistig stark unterfordert und seelisch verzweifelt. Für einen lebensfrohen Jungrüden sind diese Bedingungen extrem belastend. Deshalb gilt Pico als Notfall, und es wird dringend gehofft, dass er bald eine Chance auf ein besseres Leben erhält.

Nach der Eingewöhnungszeit wird der Besuch einer Hundeschule empfohlen, die mit positiver Verstärkung arbeitet, um ihm einen bestmöglichen Start in eine rosige Zukunft zu ermöglichen. Das Erlernen des Hunde-Einmaleins und das Setzen liebevoller Grenzen gelingt mit professioneller Begleitung deutlich besser. Zudem stärkt das gemeinsame Training die Bindung zwischen Mensch und Hund. Besonders wichtig ist auch der Kontakt zu Artgenossen, denn freies, fröhliches Spielen und das Messen der Kräfte fehlen Pico im Zwinger sehr.

Gesucht werden aktive, empathische Menschen mit viel Herz, die Picos großes Herz erkennen und ihm das ein oder andere pubertäre Gehabe nicht übelnehmen. Ebenso wichtig sind Ruhe, Zeit zum Ankommen und ein vertrauensvolles Miteinander. Auch eine Pflegestelle wäre eine enorm wichtige Hilfe für ihn.

Pico ist bereit für den Start in ein neues Kapitel. Nach einer positiven Vorkontrolle und gegen eine Schutzgebühr von 500 Euro kann er kastriert, geimpft, entwurmt, entfloht und mit EU-Heimtierausweis mit dem nächsten Transport ausreisen.

Vielen Dank, Carolin! Du hast Pico seinen Namen geschenkt!

Stand: 18.01.2026

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