RAISA

RAISA

Raisa trägt ihren Namen nicht zufällig. Er stammt aus dem Griechischen und bedeutet „die Leichte“, „die Sorglose“ oder „die Unbeschwerte“. Noch ist Raisa das nicht – dafür hat sie zu früh lernen müssen, vorsichtig zu sein. Doch sie ist so jung, und wir hoffen sehr, dass sie mit den richtigen Menschen eines Tages genau das werden darf.

Raisa lebt derzeit im Shelter Fântânele und ist hier zumindest schon einmal sicher untergebracht. Über ihre Vergangenheit ist nur wenig bekannt. Wir wissen, dass sie in einem Hof in der Nähe des Shelters lebte. Nach der Trennung des Besitzerpaares blieb sie bei dem Mann zurück, der sie loswerden wollte und dabei war, sie einfach auszusetzen. Seitdem begegnet Raisa der Welt vorsichtig und mit Zurückhaltung.

Raisa ist etwa 55–57 cm groß, ein genaues Vermessen ist aktuell jedoch nicht möglich, da man sie dafür zu stark bedrängen müsste. Um weitere negative Erfahrungen zu vermeiden, wird bewusst darauf geachtet, sie nicht in Situationen zu bringen, die sie überfordern könnten. Welche Rassen in ihr stecken ist schwer einzuschätzen, daher können wir hier keine genaueren Auskünfte geben. Herdenschutzhund-Gene sind nicht auszuschließen.

Sie ist schüchtern und unsicher im Umgang mit Menschen, zeigt dabei jedoch keinerlei Aggression. In ihrem Zwinger zieht sie sich zunächst in ihre Hütte zurück, beginnt dann aber neugierig zu beobachten und kommt vorsichtig näher. Nähe fällt ihr noch schwer, Vertrauen muss langsam wachsen. Sie braucht Zeit, Abstand und die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wann sie bereit ist, den nächsten Schritt zu gehen.

Gesucht wird ein ruhiges, reizarmes Zuhause mit geduldigen und empathischen Menschen, idealerweise mit einem Garten. Ein geschützter Rahmen ist für Raisa besonders wichtig, damit sie in der Anfangszeit nicht zu viel auf einmal leisten muss und ihr Tempo respektiert wird.

Raisa kennt kein Leben im Haus, keine Stubenreinheit und keine festen Alltagsabläufe. All das muss sie erst behutsam lernen. Erfahrungsgemäß entwickeln sich Hunde wie sie jedoch sehr positiv, wenn man ihnen Sicherheit gibt, nichts erzwingt und ihnen Zeit lässt, anzukommen.

Nach positiver Vorkontrolle und gegen eine Schutzgebühr von 500 Euro kann Raisa kastriert, gechipt, geimpft, entwurmt, entfloht und mit EU-Heimtierausweis in ihr neues Zuhause reisen. Auch eine Pflegestelle würde ihr so helfen, Vertrauen zu fassen und langsam Teil einer neuen Welt zu werden!

Vielen Dank Andrea H.! Du hast Raisa ihren Namen geschenkt!

Stand: 10.02.2026