Bei manchen Hunden spürt man sofort, dass sie einem etwas erzählen möchten. So auch unsere kleine, etwa einjährige Rose. Mit ihrem wuscheligen Fell, den sanften dunklen Augen und ihrem liebevollen Blick berührt sie einen direkt im Herzen. Optisch erinnert die kleine Maus an einen Havaneser-Mix. Mit ihren 30 cm Schulterhöhe und etwa 7 kg gehört sie zu den kleinen Hunden, die man wunderbar überallhin mitnehmen kann.
Rose ist freundlich, zart und sehr menschenbezogen – und man merkt schnell, dass sie ein Zuhause vermisst. Denn sie hatte vermutlich einmal eines. Einen Ort, an den sie gehörte. Menschen, die ihr vertraut waren. Heute sitzt sie im Shelter – zwischen all den Geräuschen, dem ständigen Bellen, den vielen Hunden und dem täglichen Kommen und Gehen. Und man spürt, dass sie nicht versteht, warum sie plötzlich dort gelandet ist.
Das Leben im Shelter gefällt Rose überhaupt nicht. Es ist laut, hektisch und kein Ort, an dem sie zur Ruhe kommen kann. Immer wieder versucht sie, die Aufmerksamkeit der Menschen zu bekommen. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als wieder dazuzugehören. Ein eigenes Körbchen. Einen sicheren Platz. Menschen, bei denen sie Nähe suchen darf, sich anlehnen oder einfach ein paar Kuscheleinheiten abholen kann.
Für Rose wünschen wir uns liebevolle Menschen mit Herz und Geduld, die ihr Zeit geben, anzukommen und Vertrauen aufzubauen. Menschen, die ihr Sicherheit schenken und sie mit ruhiger Führung und positiver Bestärkung durch den neuen Alltag begleiten.
Rose ist noch jung und wird vermutlich bald mitten in die Pubertät kommen. Das bedeutet natürlich auch, dass sie vielleicht einmal Grenzen austestet oder bereits Gelerntes kurzzeitig wieder „vergisst“. Doch genau diese Phase gehört zur Entwicklung eines jungen Hundes dazu. Mit liebevoller Konsequenz, Geduld und Verständnis wird Rose daran wachsen und sich zu einer treuen, liebevollen und engen Begleiterin entwickeln.
Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit kann auch der Besuch einer positiv arbeitenden Hundeschule eine schöne Unterstützung sein. Das hilft nicht nur dabei, Sicherheit und Orientierung zu geben, sondern stärkt auch die Bindung zwischen Rose und ihren Menschen – damit sie gemeinsam zu einem tollen Team zusammenwachsen.
Rose ist kastriert, gechipt, geimpft, entwurmt und entfloht. Nach positiver Vorkontrolle kann sie gegen eine Schutzgebühr in ihr neues Zuhause reisen. Ihren EU-Heimtierausweis bringt sie selbstverständlich mit.
Ein herzliches Dankeschön an Lisa Maria für die schöne Namensgebung.









