ROSIE

ROSIE

Rosie hat schon so viel geschafft. Jetzt braucht sie dringend Menschen, die ihr weiterhelfen! 

Rosie hatte keinen einfachen Start ins Leben. Gemeinsam mit ihren Geschwistern wurde sie am Straßenrand gefunden. Vermutlich wurden die Welpen dort einfach ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Zum Glück entdeckte unsere Tierschützerin Diana die Kleinen rechtzeitig und nahm sie mit. Da sie noch sehr jung waren, wurden sie liebevoll mit der Flasche aufgezogen und konnten so sicher ins Leben starten. 

Doch bei Rosie fiel Diana schnell auf, dass etwas nicht stimmte. Die kleine Hündin hatte einen Bruch an einem ihrer Hinterbeine. Wie es dazu kam, wissen wir leider nicht. Sicher ist nur, dass Rosie schon als winziger Welpe medizinische Hilfe benötigte. 

Rosie wurde operiert und zunächst sah es so aus, als würde alles gut verheilen. Die Operationswunde heilte ab und äußerlich erinnerte bald nur noch eine kleine Narbe an ihre Verletzung. Leider wissen wir inzwischen, dass die Rehabilitation nicht wie erhofft verlaufen ist. 

Der Sehnenapparat des betroffenen Hinterbeins ist verkürzt und auch die Muskulatur hat sich bereits deutlich zurückgebildet. Rosie benutzt dieses Bein beim Laufen kaum noch. Obwohl der Bruch operativ versorgt wurde, ist ihre Bewegungsfähigkeit dadurch weiterhin erheblich eingeschränkt. 

Deshalb suchen wir für Rosie dringend eine Pflegestelle oder, noch schöner, direkt ein endgültiges Zuhause in Deutschland! 

Wir möchten unbedingt, dass Rosie hier noch einmal gründlich tierärztlich untersucht wird. Zunächst muss fachlich abgeklärt werden, wie es um ihr Bein steht und welche Behandlungsmöglichkeiten überhaupt infrage kommen. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob eine erneute Operation sinnvoll und möglich ist oder ob andere Maßnahmen helfen können. 

Auch eine gezielte Physiotherapie könnte im weiteren Verlauf notwendig werden, um die Muskulatur wieder aufzubauen, die Beweglichkeit zu fördern und Rosie bestmöglich zu unterstützen. Ob und in welchem Umfang eine solche Behandlung sinnvoll ist, muss jedoch erst nach entsprechender Untersuchung entschieden werden. 

Welche Möglichkeiten tatsächlich bestehen und wie viel Funktion sich wiederherstellen lässt, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Das muss von entsprechenden Fachleuten beurteilt werden. 

Was wir aber wissen: Rosie ist erst sechs Monate alt und hat noch ihr ganzes Leben vor sich. Wir möchten nichts unversucht lassen, um ihr die bestmögliche Lebensqualität zu ermöglichen. 

Trotz ihrer gesundheitlichen Einschränkung hat sich Rosie ihre Lebensfreude bewahrt. Sie zeigt sich Menschen gegenüber aufgeschlossen, freundlich und junghundetypisch verspielt. Bei Diana wächst sie gemeinsam mit anderen Hunden, Welpen und Katzen auf und zeigt sich im Zusammenleben verträglich. Auch Kinder hat sie bereits kennengelernt. 

Rosie ist eine fröhliche junge Hündin, die neugierig auf ihre Umgebung ist und am liebsten einfach ganz normal die Welt entdecken möchte. Dass sie ihr Hinterbein kaum benutzt, scheint ihrer freundlichen Art keinen Abbruch getan zu haben. Trotzdem darf man natürlich nicht vergessen, dass ihre körperlichen Möglichkeiten derzeit eingeschränkt sind und sie entsprechend Rücksicht und Unterstützung benötigt. 

Mit ihren etwa sechs Monaten steckt Rosie mitten in einer wichtigen Entwicklungsphase. Aus dem kleinen Welpen wird langsam eine Junghündin, die ausgewachsen vermutlich eher groß sein wird. Aufgrund ihres Erscheinungsbildes und ihrer Herkunft vermuten wir, dass Herdenschutzhund-Gene in ihr stecken könnten. 

Herdenschutzhunde bringen häufig eine gewisse Eigenständigkeit, Wachsamkeit und ein ausgeprägtes Bedürfnis nach einem überschaubaren, verlässlichen Umfeld mit. Diese Eigenschaften können sich mit zunehmendem Alter stärker entwickeln. Deshalb wünschen wir uns für Rosie Menschen, die sich mit den möglichen Besonderheiten solcher Hunde auseinandersetzen und bereit sind, sie verständnisvoll und konsequent zu begleiten. 

Ein eher ländliches Zuhause mit ausreichend Platz wäre für Rosie besonders schön. Aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation wäre außerdem ein möglichst ebenerdiges Wohnumfeld ideal, in dem sie nicht regelmäßig viele Treppen bewältigen muss. 

Wie viel Rosie bisher vom normalen Familienalltag kennt, ist schwer einzuschätzen. Zwar wächst sie bei Diana in engem Kontakt mit Menschen und anderen Tieren auf, doch Stubenreinheit, Leinenführigkeit, Alleinbleiben und die vielen Regeln des Zusammenlebens muss sie vermutlich erst noch lernen. 

Dabei sollte ihre zukünftige Familie berücksichtigen, dass Rosie körperlich aktuell nicht wie ein gesunder Junghund belastet werden kann. Spaziergänge, Bewegung und Beschäftigung müssen an ihre gesundheitlichen Möglichkeiten und die tierärztlichen Empfehlungen angepasst werden. Auch nach einer möglichen weiteren Behandlung könnte sie besondere Unterstützung benötigen. 

Natürlich steht Rosie außerdem die Pubertät bevor. Dann werden vielleicht Regeln hinterfragt, Grenzen ausgetestet und bereits gelernte Signale vorübergehend vergessen. Mit Geduld, liebevoller Konsequenz und einer positiv arbeitenden Hundeschule lässt sich auch diese spannende Zeit gemeinsam meistern. Wichtig ist dabei, dass ihre körperlichen Einschränkungen stets berücksichtigt werden. 

Für Rosie suchen wir Menschen, die bereit sind, sie nicht nur aufzunehmen, sondern auch ihren weiteren medizinischen Weg zu begleiten. Menschen, die mit ihr zu Untersuchungen fahren, mögliche Behandlungen unterstützen und gegebenenfalls auch die Zeit für eine längerfristige Physiotherapie aufbringen können. 

Eine Pflegestelle wäre bereits eine riesige Hilfe, denn sie würde uns ermöglichen, Rosie nach Deutschland zu holen und die notwendigen Untersuchungen und Behandlungsmöglichkeiten abzuklären. Noch schöner wäre natürlich eine Familie, die sich vorstellen kann, Rosie direkt ein Zuhause für immer zu schenken und gemeinsam mit ihr herauszufinden, wie ihre Zukunft aussehen kann. 

Uns ist wichtig, dass ihre zukünftigen Menschen realistische Erwartungen haben. Wir können derzeit nicht versprechen, dass Rosie ihr Bein irgendwann wieder vollständig benutzen wird. Vielleicht wird eine weitere Operation möglich sein, vielleicht können andere Behandlungen und Physiotherapie helfen und vielleicht wird sie dauerhaft mit einer Einschränkung leben müssen. All das muss erst sorgfältig untersucht werden. 

Doch unabhängig davon ist Rosie eine junge, freundliche und lebensfrohe Hündin, die genauso ein liebevolles Zuhause verdient wie jeder andere Hund. 

Rosie reist kastriert, gechipt, geimpft, entwurmt und entfloht mit ihrem EU-Heimtierausweis in ihr neues Zuhause. Nach positiver Vorkontrolle kann sie gegen eine Schutzgebühr vermittelt werden. Auch eine Aufnahme auf einer geeigneten Pflegestelle wäre für Rosie eine tolle Möglichkeit! 

Rosie hat ihren schwierigen Start überstanden und bereits eine Operation hinter sich. Jetzt möchten wir ihr die Chance geben, dass endlich jemand herausfindet, wie wir ihr wirklich helfen können. Wer schenkt dieser tapferen jungen Hündin einen Platz und begleitet sie auf ihrem weiteren Weg? 

Vielen Dank an Namenspatin Melanie, die Rosie ihren Namen geschenkt und ihr damit eine Chance auf ein neues Leben ermöglicht hat. 

 Stand: 19.10.2026

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