Samorae ist eine Seele von einem Hund, die das Leben vermutlich nur von seiner harten Seite kennengelernt hat. Mit ihren 63 cm und 25 kg ist sie eine stattliche, aber vollkommen unaufdringliche Begleiterin, die aktuell in Zalau auf ihr kleines Wunder wartet. Man fand sie in einem erbärmlichen Zustand in einem nahegelegenen Dorf – vermutlich wurde sie dort einfach ausgesetzt, als sie alt und „unbrauchbar“ wurde. Doch Samorae hegt keinen Groll. Sie ist eine ruhige, sanfte und sehr genügsame Hündin, die keine großen Ansprüche stellt.
Ihre Vergangenheit hat Spuren hinterlassen: Ein Gesäugetumor wurde ihr bereits erfolgreich entfernt (zum Glück gutartig!), und in wenigen Tagen steht ihr noch eine Operation der „Kirschaugen“ bevor. Samorae beginnt bereits, ihr Augenlicht und ihr Gehör zu verlieren, und von ihrem Gebiss sind ihr nur noch wenige Zähne geblieben. Doch all das hält sie nicht davon ab, das Leben nun auf ihre Weise zu genießen. Sie läuft bereits brav an Leine und Geschirr und zeigt sich im Umgang mit anderen Hunden vollkommen unkompliziert. Der Umgang mit Katzen wurde nicht getestet. Samorae drängt sich nicht auf; sie ist eher eine stille Beobachterin, die erst langsam lernt, was menschliche Fürsorge überhaupt bedeutet. Wenn man ihr jedoch Aufmerksamkeit schenkt, sieht man ihr leises Glück und ihre tiefe Dankbarkeit.
Aufgrund ihrer Optik gehen wir davon aus, dass Samorae ein Herdenschutzhund-Mischling ist.
Für Samorae suchen wir nun einen Gnadenplatz, an dem sie einfach nur ankommen und zur Ruhe kommen darf. Sie braucht keine großen Abenteuer mehr, sondern ein weiches Körbchen, Verständnis für ihre schwindenden Sinne und Menschen, die ihr zeigen, dass sie am Ende ihres Weges endlich geliebt wird. Sobald sie sich von ihrer Augen-OP erholt hat, ist sie bereit, ihre Reise in ein neues Leben anzutreten. Wer schenkt dieser bescheidenen Seniorin die Sicherheit, die sie so sehr verdient?
Samorae reist kastriert, gechipt, geimpft, entwurmt und entfloht, zusammen mit ihrem EU-Heimtierausweis. Nach positiver Vorkontrolle kann sie ohne Schutzgebühr vermittelt werden.
Ein besonderer Dank geht an Peggy W., die Samorae ihren außergewöhnlichen Namen geschenkt hat und damit die Chance auf einen glücklichen Lebensabend.
Stand: 06.02.2026
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