WATSON

WATSON

Was muss in einem Menschen vorgehen, um einen kleinen Welpen einfach aus einem Auto zu werfen? Genau das ist Watson passiert. Der gerade einmal etwa 3 Monate alte Rüde wurde in einem rumänischen Dorf auf diese herzlose Weise ausgesetzt und seinem Schicksal überlassen. Zum Glück wurde der kleine Mann gefunden und in Sicherheit gebracht. Nun soll dieses traurige Kapitel möglichst schnell Vergangenheit sein.

Trotz seines unschönen Starts ins Leben zeigt sich Watson als freundlicher und lieber kleiner Kerl. Menschen begegnet er aufgeschlossen und genießt ihre Zuwendung. Auch mit anderen Hunden versteht er sich gut. Katzen hat Watson ebenfalls bereits kennengelernt – ihnen gegenüber zeigt er sich freundlich und neugierig. Beste Voraussetzungen also, um nun endlich die schönen Seiten des Lebens kennenzulernen.

Denn davon gibt es für Watson noch jede Menge zu entdecken. Als so junger Hund kennt er vieles noch nicht, was für uns zum normalen Alltag gehört. Stubenreinheit, Leinenführigkeit, Alleinbleiben und das gesamte Hunde-ABC müssen gemeinsam und in Ruhe erarbeitet werden. Dabei wünschen wir uns für Watson Menschen, die ihn liebevoll begleiten, ihm Sicherheit vermitteln und auch dann mit Geduld und Humor an seiner Seite bleiben, wenn ein Schuh plötzlich zum Kauspielzeug wird oder ein kleines Malheur passiert.

Und irgendwann wird aus dem niedlichen Hundekind ein pubertierender Junghund. Dann werden Regeln vielleicht noch einmal hinterfragt und bereits Gelerntes scheint vorübergehend irgendwo im Hundegehirn verschwunden zu sein. Auch durch diese Zeit sollte Watson mit liebevoller Konsequenz und positiver Verstärkung begleitet werden. Der Besuch einer guten, gewaltfrei arbeitenden Hundeschule wäre hierfür eine wunderbare Unterstützung.

Watson hatte keinen Einfluss darauf, wie sein Leben begonnen hat. Aber wie seine Geschichte weitergeht, können wir ändern. Wir wünschen uns für diesen kleinen schwarzen Herzensbrecher Menschen, bei denen er nie wieder erfahren muss, wie es sich anfühlt, zurückgelassen zu werden. Menschen, bei denen aus Watsons traurigem Anfang eine richtig schöne Hundegeschichte werden darf.

Watson reist geimpft, gechipt, entwurmt und entfloht in sein neues Zuhause und bringt selbstverständlich seinen EU-Heimtierausweis mit. Nach einer positiven Vorkontrolle und gegen eine Schutzgebühr darf er sein Köfferchen packen und zu seiner Familie reisen.

Vielen Dank Nikita! Du hast Watson seinen Namen geschenkt!

Stand: 23.08.2026