Yeti ist ein etwa drei Jahre alter kleiner Rüde, der von seinen Besitzern im Tierheim abgegeben wurde. Auslöser war ein Beißvorfall mit dem Kind der Familie. Seitdem sitzt Yeti im Shelter in Bistrița und musste erst einmal lernen, dass Menschen auch ruhig, verlässlich und berechenbar sein können.
Zu Beginn zeigte sich Yeti sehr unsicher und misstrauisch. Er knurrte im Zwinger und ließ niemanden an sich heran. Inzwischen konnten unsere Helfer vorsichtig mit ihm arbeiten und erste Fortschritte erzielen. Yeti lässt sich mittlerweile anfassen und auch etwas streicheln. Hochheben wurde bisher bewusst noch nicht ausprobiert, um ihn nicht zu überfordern. Diese Entwicklung zeigt aber, dass Yeti Vertrauen aufbauen kann, wenn man ihm Zeit gibt und ruhig mit ihm arbeitet.
Mit anderen Hunden zeigt sich Yeti deutlich entspannter. Hier wirkt er sozial und orientiert sich an seinen Artgenossen. Ein souveräner Ersthund könnte ihm im neuen Zuhause zusätzliche Sicherheit geben, ist aber kein Muss.
Für Yeti suchen wir ein sehr ruhiges, erfahrenes Zuhause ohne Kinder. Seine neuen Menschen sollten sich bewusst sein, dass er Zeit braucht, um anzukommen. Ein Umzug bedeutet für ihn Stress, und es kann sein, dass er anfangs wieder unsicher reagiert oder sich zurückzieht. Vertrauen muss langsam aufgebaut werden. Druck, Bedrängen oder schnelle Erwartungen würden ihn überfordern.
Wichtig ist ein strukturierter Alltag mit klaren Abläufen. Yeti sollte selbst entscheiden dürfen, wann er Nähe zulässt. Körperkontakt, Anfassen oder Hochheben müssen Schritt für Schritt aufgebaut werden. Auch alltägliche Dinge wie Geschirr anlegen, Leine führen, Tierarztbesuche oder Fellpflege sollten langsam und positiv trainiert werden.
Da Yeti vermutlich ein Bichon-Mix ist, wird regelmäßige Fellpflege notwendig sein. Diese muss behutsam aufgebaut werden, damit sie für ihn nicht zur Stresssituation wird. Auch hier sind Geduld und positive Verstärkung entscheidend.
Seine zukünftigen Menschen sollten Erfahrung mit unsicheren Hunden haben oder bereit sein, sich dieses Wissen anzueignen. Training mit positiver Verstärkung, klare Kommunikation und ein ruhiger Umgang sind für ihn besonders wichtig. Eine positiv arbeitende Hundeschule oder ein erfahrener Trainer kann dabei sehr hilfreich sein.
Yeti ist kein Hund, der sofort funktioniert. Er braucht Menschen, die kleine Fortschritte sehen, Rückschritte einordnen können und ihn in seinem Tempo begleiten. Mit Geduld und der richtigen Führung kann er lernen, Vertrauen zu fassen und Sicherheit zu finden. Die ersten Schritte hat er bereits gemacht.
Yeti reist kastriert, gechipt, geimpft, entwurmt und entfloht mit seinem EU-Heimtierausweis in sein neues Zuhause. Nach positiver Vorkontrolle kann er gegen eine Schutzgebühr von 500 Euro vermittelt werden. Auch eine Pflegestelle würde ihm sehr helfen, weitere Fortschritte zu machen.
Wer gibt Yeti eine Chance?
Vielen Dank Mira, du hast Yeti seinen Namen gegeben und ihm damit die Chance auf einen Neuanfang ermöglicht.
Stand: 14.04.2026
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